Holzmechanikerin / Holzmechaniker

Holzmechanikerinnen/Holzmechaniker arbeiten in der industriellen Fertigung und in der Montage.

Die Ausbildung ist in drei Fachrichtungen möglich.

 

Unterrichtsorganisation

Ein Schultag umfasst 8 Unterrichtsstunden.

Erstes Ausbildungsjahr: Zwei Schultage pro Woche

Zweites Ausbildungsjahr: Ein Schultag pro Woche

Drittes Ausbildungsjahr: Ein Schultag pro Woche und Blockunterricht

Im Unterricht werden berufsbezogene Kenntnisse in verschiedenen Bereichen vermittelt.

  • Fachkunde Holztechnik
  • Technische Mathematik
  • Technisches Zeichnen
  • CNC und CAD
  • Wirtschafts- und Betriebslehre

 

Der Unterricht ist in Lernfeldern organisiert und folgenden Unterrichtsfächern zugeordnet:

Beruflicher Schwerpunkt

  • Entwicklungs- und Planungsprozesse
  • Fertigungsprozesse
  • Auftragsabwicklung/Prozessoptimierung
  • Wirtschafts- und Betriebslehre
  • Fremdsprachliche Kommunikation (Englisch)

Berufsübergreifender Bereich

  • Deutsch/Kommunikation
  • Religionslehre
  • Sport/Gesundheitsförderung
  • Politik/Gesellschaftslehre

Die Fächer Deutsch, Religion und Sport des berufsübergreifenden Bereichs sowie Englisch des beruflichen Schwerpunkts werden im ersten Ausbildungsjahr unterrichtet. Zwei Fächer im ersten Halbjahr und zwei Fächer im zweiten Halbjahr.

Ausbildungsprofil

Die Ausbildung ist in drei Fachrichtungen möglich. Die Zuordnung richtet sich nach den im Ausbildungsbetrieb gefertigten Produkten.

  • Herstellen von Möbeln und Innenausbauteilen
  • Herstellen von Bauelementen, Holzpackmitteln und Rahmen

In diesen Fachrichtungen ist das Bedienen und Überwachen computergesteuerter Maschinen und Maschinenstraßen der Schwerpunkt der beruflichen Tätigkeit.

  • Montieren von Innenausbauten und Bauelementen

In dieser Fachrichtung bildet die Montage den Schwerpunkt der beruflichen Tätigkeit.

Aufnahmevoraussetzungen

Voraussetzung für die Ausbildung ist der Abschluss eines Ausbildungsvertrages mit einem anerkannten Ausbildungsbetrieb. Der Betrieb meldet Sie dann an unserer Schule für den theoretischen Unterricht an

Abschluss

Facharbeiterinnen-/Facharbeiterbrief

Der Facharbeiterinnen-/Facharbeiterbrief wird nach Bestehen der Abschlussprüfung von der IHK ausgestellt. Die Prüfung gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil.

 

Mögliche Schulabschlüsse

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Berufsschule und dem Bestehen der Abschlussprüfung können verschiedene Schulabschlüsse erreicht werden:

 

Hauptschulabschluss nach Klasse 10
nach erfolgreichem Abschluss der Berufsschule.

 

Fachoberschulreife (Realschulabschluss)
nach Bestehen der Abschlussprüfung und einem Notendurchschnitt von mind. 3,0 auf dem Abschlusszeugnis der Berufsschule.

 

Fachoberschulreife mit Q-Vermerk (Realschulabschluss mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe)
nach Bestehen der Abschlussprüfung und einem Notendurchschnitt von mind. 2,5 auf dem Abschlusszeugnis der Berufsschule.

Ansprechpartner / -in

Sonja Tiedemann

tiedemann@wnb-herford.de

Projekte / Besonderheiten

Projektarbeit im Bildungsgang Holzmechanikerinnen/Holzmechaniker

Meist kann der Unterricht nicht in die Praxis umgesetzt werden – hier wird es praktisch. Die Klassen des dritten Ausbildungsjahres machen Projektvorschläge. Ein Vorschlag wird in den Betrieben Bauformat, Häcker, Nolte und Poggenpohl in die Praxis umgesetzt. Am Ende haben alle ein eigenes Möbelstück und einen anderen Betrieb kennengelernt.

Die Beschläge werden von der Firma Hettich zur Verfügung gestellt. Beschlagtechnisch sind wir immer auf dem neuesten Stand.

 

Zur Vorbereitung auf die theoretische und praktische Prüfung gibt es je einen einwöchigen Blockunterricht.

1. Vorbereitung auf die theoretische Prüfung.

2. Erstellen der Prüfungszeichnungen für die praktische Abschlussprüfung.