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DER ISLAM - Ausführungen von Nihat Bas während
eines Gesprächs in der Klasse AHR 98
(Herford, 6. Dezember 1999)
überarbeitet von Tanyer Bas und Nihat Bas
Das Leben von Mohammed:
Mohammed ist der Begründer und der letzte Prophet des Islams gewesen. Er wurde 571 n. Chr. in Mekka geboren. Mohammeds Vater Abdullah starb zwei Monate vor Mohammeds Geburt und seine Mutter Amine als er 6 Jahre alt war. Als Mohammeds Eltern gestorben waren, wuchs Mohammed bei seinem Opa Abdülmutalip und seinm Onkel Ebu Talip auf. Er war in seiner Jugend ein aufrichtiger und ehrlicher Mensch gewesen, dem man Vertrauen konnte.
Im Jahre 595 n. Chr. heiratete Mohammed mit 25 Jahren die Hz. Hatice. Als Mohammed älter wurde, beschäftigte er sich immer mehr mit der Religion. Im Jahre 610 n. Chr. schickte Gott in der 27. Nacht des Ramadans den Erzengel Gabriel als Booten auf die Erde, somit wurde dann Mohammed mit 40 Jahre von Gott zum Propheten berufen. Der starke Widerstand der Einwohner von Mekka gegen seiner Lehrtätigkeit zwang ihn 622 n. Chr. zur Auswanderung nach Medina.
( Hedschra). Beginn der islamischen Zeitrechnung.
Nach der Wende führten dann die Mekkaner gegen die Medinaner mehrere Kriege. Im Jahre 628 Chr. vereinbarten die Mekkaner mit den Medinanern einen Waffenstillstand. Die Anhänger des Islams waren sendungsbewußt und kriegerisch, sie verbreiteten die Lehren des Propheten und dehnten das islamische Reich über alle Araberstämme aus.
Im Jahre 632 n. Chr. unternahm Mohammed dann seine letzte Pilgerreise
nach Mekka. Nach seiner Rückkehr aus Mekka befahl er Ebubekir kurz
vor seinem Tode, dass er allen Gläubigen seinen Geburtsort, also Mekka,
als eine Wallfahrtsstätte vekünden sollte. 632 n. Ch. starb Mohammed
mit 63 Jahre in Medina. Somit wurde der Schwarza Stein (Kaaba) zentralesHeiligtum
des Islams.
Mohammeds Lehre, die von dem Islam als geoffenbarte Wahrheit
betrachtet wird, wurde im Koran in 114 Sure niedergelegt. Der
Koran ist das Heilige Buch und Glaubensgrundlage des Islam.
Die fünf Hauptpflichten des Gläubigen im Islam
1 . Glaubensbekenntnis :
Eshedü en la ilahe illallah, ve eshedü enne Muhammeden abdühü
ve Rasulün.
Bedeutung : Es gibt keinen Gott außer Allah, und Mohammed ist
sein Prophet.
2 . Gebet :
Von den religiösen Glaubenssätzen und Pflichten steht als 2. das tägliche fünfmalige Gebet in ritueller Reinheit ( durch Waschung ). Jedem Muslim sollte oder wird das Beten im Alter von sieben Jahren beigebracht. Wenn er sein 10. Lebensjahr erreicht hat, sollte er bis an sein Lebensende das tägliche fünfmalige Gebet einhalten.
Um beten zu können gibt es die sechs Glaubenspunkte, an die man
glauben und die man wissen sollte:
Dass Allah allein groß, allwissend, allmächtig ist.
Dass Allahs Boten die Engel sind.
Dass Allah an einige Propheten Bücher sandte.
An die Propheten.
An die Wiederauferstehung.
An das Heil und dass ein Leben im Paradies den Gläubigen nach
dem Tode erwartet. Die Ungläubigen verfallen den ewigen Höllenstrafen.
3 . Fasten :
Von den religiösen Glaubenssätzen und Pflichten steht als 3. das dreißigtägige Fasten im Monat Ramadan, das von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang andauert.
Menschen, die einen klaren Verstand haben, die das Erwachsenenstadium erreicht haben und gesund sind, sollten im Monat Ramadan fasten, weil es eine Verpflichtung aus den 5 religiösen Glaubenssätzen ist.
Menschen, die unter ihrer Gesundheit leiden, verreisen, Frauen, die schwanger sind und eine Menstruationsblutung haben, dürfen nicht fasten, weil dadurch noch mehr das körperliche und geistige Wohlbefinden beeinträchtigt werden können.
Fasten ist für den Muslim keine Qual, sondern von Gott eine befohlene Aufgabe, die es zu erfüllen gilt. Fasten führt die Menschen zur Geduld, zur Erlangung ihrer Wünsche, vermittelt den Zustand der Armen, die nichts zu essen haben, befreit die Seele von Bosheit und schlechtes Benehmen und bringt sie somit Gott näher. Fasten ist außerdem eine Aufgabe, die die Muslime seit Jahrhunderten gerne erfüllen, da sie von Gott befohlen wurde.
4 . Wallfahrt :
Von den Glaubenssätzen und Pflichten steht als 4. die Wallfahrt
nach Mekka.
Jeder Muslim, der sich im Zustand körperlicher und geistiger Gesundheit
befindet und die finanziellen Möglichkeiten besitzt, sollte mindestens
einmal im Leben eine Pilgerfahrt nach Mekka unternehmen, wo sich der Geburtsort
von Mohammed befindet. Die große Pilgerreise nach Mekka verläuft
nach genau festgelegten Riten. Einer der Höhepunkte des Hadsch
bildet das Umschreiten der Kaaba, des islamischen Hauptheiligtums im Hof
der Moschee Al Harem.
Am ersten und am letzten Tag der einwöchigen Zeremonie in Mekka ziehen die Gläubigen siebenmal um das stoffverhangene, hohe, quaderförmige Bauwerk. Danach versuchen sie, den heiligen schwarzen Stein zu küssen und zu berührren, der in der Südostecke der Kaaba eingemauert ist.
Die Kaaba wurde vom Propheten Ibrahim (Abraham) und seinem Sohn Ismail erbaut. Neben Mekka ist Medina der bedeutete islamische Wallfahrtsort. In der großen Moschee befinden sich die Gräber Mohammeds, seiner Tochter Fatima und der ersten beiden Kalifen, AbuBakr und Omar.
gerade Während des Gebets stellt sich ein Gläubiger immer
in Richtung zur Kaaba. Egal an welchen Ort auf der Welt er sich auch befindet.
5 . Almosen
Von den religiösen Glaubenssätzen und Pflichten steht als
5 . geschrieben: Die Almosen.
Almosen heißt: das Geben für Hilfsbedürftige
und Notleidende. Im Jahr sollte ein Muslim von seinem Besitz einen Anteil
von 1/40 den Hilfsbedürftigen und Notleidenden Menschen geben.Diese
Almosen dienen der sozialen und wirtschaftlichen Solidarität.
Beispiel : Schafe. Wenn ein Hirte einen Besitz von 40 Schafen hat,
muß er den Hilfsbedürf-tigen und Notleidenden helfen, indem
er ein Schaf abgibt.
Verbot von Alkohol und Schweinefleisch im Islam
1 . Zu Alkohol : Alkohol ist ein Genußmittel
und Rauschmittel.
Da der Muslim sein tägliches fünfmaliges Gebet einhalten
muß, können wir folgendes daraus schließen: Ein Muslim.
der Alkohol getrunken hat, ist dann nicht mehr im Stande, sein tägliches
fünfmaliges Gebet einzuhalten, weil er bei zu hoher Alkoholeinnahme
sich in einem Rauschzustand befindet. Diesbezüglich wird das Bewußtsein,
Denkvermögen und das allgemeine Wohlbefinden beinträchtigt, wobei
ein zu großer Alkoholkonsum zu körperlichen und geistigen Schäden
führen kann. Und weil sich die anderen Gläubigen, die beten wollen,
die sich in der Moschee befinden, sich durch den Mundgeruch belästigt
fühlen. Somit verstößt es gegen die Regeln des Koran und
der Moschee, denn der Koran verbietet den Genuß von Alkohol den Gläubigen.
2 . Zu Schweinefleisch: Der Koran verbietet dem Muslim den
Genuß von Schweinefleisch, denn im Koran steht geschrieben: Verboten
ist euch ( der Genuß von) Fleisch von verendeten Tieren (w. Verendetes),
Blut, Schweinefleisch und (von) Fleisch (w. das), worüber (beim
Schlachten) ein anderes Wesen als Gott angerufen worden ist, und was erstickt,
(zu Tode) geschlagen, (zu Tod) gestürzt oder (von einem anderen Tier
zu Tod) gestoßen ist, und was ein wildes Tier (an) gefressen (oder:geschlagen).
Hat – es sei denn, ihr schenktet es ( indem ihr es nachträglich
ausbluten laßt) -, und was auf einem (heidnischen) Opferstein geschlachtet
worden ist, und (ferner ist euch verboten) mit Pfeilen zu losen. So etwas
(zu tun) ist Frevel. – Heute haben diejenigen, die ungläubig sind,
hinsichtlich außer Religion nichts mehr zu hoffen (da sie nichts
mehr ausrichten können).
Darum fürchtet nicht sie, sondern mich ! Heute habe ich eure Religion
vervollständigt ( so dass nichts mehr daran fehlt) und meine Gnade
an euch vollendet, und ich bin zufrieden, dass ihr den Islam als Religion
habt. – Und wenn einer ( von euch) aus Hunger sich in einer Zwangslage
befindet (und aus diesen Grund gegen ein Speisegebot verstößt),
ohne sich (bewußt) einer Sünde zuzuneigen, so ist Gott barmherzig
und bereit zu vergeben.
Die Religionen haben Einfluß auf den Fleischverzehr genommen,
indem sie Fastengebote oder Verbote des Genusses bestimmter Fleischarten
erließen. So gilt das Schwein z.B. bei den Muslimen und Juden als
ein unreines Tier. Die Schweine können verschiedenen gefährlichen
Krankenheiten ausgesetzt sein, wie z.B. Schweinerotlauf und Trichnin.
Ein besonders gefährlicher Krankenbefall sind Trichnine bei Haus-
und Wildschweinen. Die Trichnine sind kleine, runde Würmer von 2 –
4 mm Länge. Sie kommen im Muskelfleisch der Fleisch – und allesfressenden
Tiere vor. Trichninträger können also sein : Füchse, Ratten,
Hunde, Katzen, Haus – und Wildschweine. In Schweineställen eingedrungene
Ratten werden von Schweinen
gern gefressen. Dadurch gelangen Trichnine in das Schweinefleisch und
diese können durch den Genuß ungenügend gekochten Fleisches
auf den Menschen übertragen werden.
Zusammenfassung : Der Islam bedeutet wörtlich Unterwerfung unter
den Willen Gottes.
Gottes Wille drückt sich im Koran durch das Glaubensbekenntnis
aus. Das Glaubensbekenntnis lautet : Ich bekenne, dass es keinen Gott gibt
außer Gott und dass Mohammed der Gesandte Gottes ist. Der Islam legt
den Gläubigen fünf Hauptpflichten auf, deren Aufgaben dem körperlichen
und geistigen Wohlbefinden sowie der sozialen und wirtschaftlichen
Solidarität dienen. Der Koran, der im Islam die Glaubensgrundlage
und das Heilige Buch der Muslime ist, regelt durch seine Vorschriften alle
Lebensbereiche..........
Das Wort Allahs ; Der Gnadenreiche Koran „ Kur’an- Kerim“ * ( 1 )*
Der Koran ist das gnadenreiche, „heilige“ Buch, das Gott, dem Propheten
Muhammed in 23 Jah-
ren durch Gabriel offenbarte. Der Koran beinhaltet die Worte Gottes
(Logos) und besteht aus Versen (Ayet), die die 114 Suren (Sure) bilden.
Der Koran ist das großte Wunder des Prophten Muhammed für
die Menschen, und der Wegfüh-
rer zum Glück.
Muslime lesen den Koran sowohl im Gebet als auch außerhalb des
Gebetes in der ursprünglich
Offenbarten Orginalform auf Arabisch.Das wird das Rezitieren (K?rat)
Koran genannt.
Gibt es Übersetzungen vom Koran ?
Es gibt fast in jeder Sprache Übersetzungen des Koran, die zusammen
mit dem Arabischen Original aufgeführt sind. Sie dienen zum Verständnis
des Inhalts.
In den Gebeten werden die originalen (Arabischen) Verse rezitiert.
Inden Predigten usw. werden u.a.die Übersetzungen der Verse nach dem
Rezitieren des Arabischen, weitergegeben und erklärt
Wann betet man ?
Die Gebetszeiten (Namaz Vakitleri) :
Vor dem Sonnenaufgang wird das Morgengebet (Sabah / Fecr); Mittags
ungefähr ¾ Stundenach der Senkrechtstellung der Sonne,
das Mittagsgebet (Ö?le / Zuhr), am späten Nachmittag, das Nachmittagsgebet
(?kindi / Asr); nach dem Untergang der Sonne, das Abendgebet (Ak?am
/ Ma?rib); Ungefähr 80 Minuten nach dem Sonnenuntergang, das Nachabendgebet
(Yats? / ??a )
Verrichtet.
Wo betet man ? :
Wenn es möglich ist, wird das Gebet gemeinsam in der Moschee verrichtet,
wen es nicht möglich sein sollte, kann man es auch selbständig,
an einem sauberen Platz, wie zu Hause, auf dem Gebetsteppich oder auf einer
reinen Auflage, verrichten.
Man kann es auch später nachholen, wenn man das Gebet nicht
innerhalb der Gebetzeit verrichten kann.
Frauen und Männer können mit den Kindern zusammen in der
Moschee ihre Gebete verrichten,
wenn es keine seperate Gebetsräume gibt.
Die Kinder beten zwischen den Männern und Frauen.
Der Gebetsruf ( Ezan) :
Der Gebetsruf ist ein Symbol, womit die Muslime wissen, daß die
Gebetszeit angefangen hat.
Er hat einen Stellenwert wie das Glockenläuten in der Kirche.
Mit dem Gebetsruf werden die Muslime zum gebet und zur Moschee
e?ngeladen.
Die Moschee :
Die Moschee ist ein Ort der Zusammenkunft und Versammlung;Platz der
Niderwerfung.
Sie wird als vielseitige Begegnungsstätte benutzt,und dient als
soziales,kulturelles,wissenschaft-
liches, pädagogisches und religiöses Zentrum.
Die Moschee hat viele zugehörige Bereiche; Frauen-, Jugend- und
Bildungsabteilungen, Sport- und Freizeiträume, Bibliotheken und Büchereien,Waschungs-
und Duschgelegenheiten.
Speziell ist die Moschee der Ort, wo die Gläubigen ihre Gebete
verrichten.
Eintritt in die Moschee :
Vor dem Eintritt in die Moschee macht man die rituelle Waschung (Abdest).
Die Muslime und die Besucher ziehen ihre Schuhe aus, allerdings
werden die Strümpfe nicht ausgezogen. Weil man sich im Gebet niederwirft
und die Stirn auf dem Boden legt, muß die Moschee sauber sein.
Die rituelle Waschung (Abdest)
:
Jemand, der beten möchte,macht eine rituelle Waschung und bereitet
sich darauf innerlich vor.
Die rituelle Waschung wird gemacht, indem man Hände, Gesicht,
Arme bis zu den Ellenbogen
Und Füße bis zu Knöcheln wäscht und den
Kopf bestreicht. Hierdurch werden die Organe gewaschen,die am meisten benutzt
werden und mit der umwelt in Verbindung kommen, Muslime fühlen sich
nach der rituellen Waschung erleichtert und gewinnen an innerer Ruhe.
Der Gebetsruf (Ezan) :
Der Gebetsruf ist ein Symbol, womit die Muslime wissen, daß die
Gebetszeit angefangen hat.
Er hat einen Stellenwert wie das Glockenläuten in der Kirche.
Mit dem Gebetsruf werden die Muslime zum Gebet und zur Moschee eingeladen.
Komponenten der Moschee
Gebetsnische ( Mihrab) :
Die Gebetsnische befindet sich ganz vorn und zentral in der Moschee
und zeigt die Richtung zur Kaaba (Ka’be). Dieser Platz für den
Vorbeter (?mam); von dort aus betet der Gelehrte (Hoca) vor
und die Gemeinde (Cemaat) betet nach. Frauen können auch unter sich
imam werden und Gebete vorbeten.
Vortragskanzel / -Pult (Kürsü)
Die Kürsü befindet sich links von dem Mihrab, es ist eine
hohe Stele,von der aus gepredigt wird.
Sie ist mit der Kanzel in der Kirche vergleichbar.
Predigtkanzel (Minber)
Minber ist auch ein hohe Predigtplatz, der Stufen besitzt und sich
rechs von dem Mihrab befidet.
Es wird Freitags nach der Vaaz,zwischen dem selbständigen und
dem gemaeinsamen Freitags-
Gebet (Cum’a) benutzt.
Der Prediger (hatib) hält stehend seine Predigt (Hutbe),
dessen Zuhören Pflicht ist.
Gebetsrufergalerie (Müezzin Mahfili)
Der Gebetsrufer hat auch einen erhöhten Platz, zur besseren Übersicht.
Er ruft den Gebetsruf (Ezan) und den Anfangsruf (?kamet) zum gemeinsamen
gebet innerhalb der Moschee und einige andere gebete aus.
Minarett
Das Minarett ist ein Turm, von dem der Gebetsruf (Ezan) von weitem
zu hören ist.
Der Ausrufer (Müezzin) Ruft von dem Minarett aus die Gläubigen
zum Gebet in die Moschee.
Generellwird der Gebetsruf in Deutschland innerhalb der Moschee ausgerufen.
Dienste in der Moschee
Vorbeter / Gelehrter (?mam
/ Hoca)
Theologisch gebildete Fachleute werden Vorbeter, Lehrer oder Gelehrte
genannt.
Sie betreuen die Gemeinde in religiösen, Sozialen, kulturellen
und Pädagogischen Fragen.
Sie halten Predigten, beten die gemeinsamen Gebete vor, helfen ihnen
und beraten die Gemeinde in den weiteren religiösen und sozialen Problemen.
Sündenvergebung (Tevbe)
Menschen sind Wesen, die sowohl Gutes als auch Böses tun können.
Deshalb verrichten die Menschen Wohltaten (Sevab) oder
begehen Sünden (Günah).
Die Muslime beten direkt zu Gott und bitten um Vergebung ihrer Sünden.
Ist das ein Beichtstuhl ?
Nach dem Islam sind die Beziehungen zwischen Gott und Mensch sehr eng,
so, daß kein Mensch oder kein Geistlicher zwischen Gott und Mensch
sein darf.
Jeder kann, darf und muß direkt Gott um Vergebung der Sünden
bitten, da nur Gott die Sünden vergeben kann.
Deshalb gibt es keinen Beichtstuhlähnlichen Platz in der
Moschee.
Islamische Kultur
Welche Feste gibt es im Islam ?
Es gibt zwei Feste im Islam.
Nach dem Fastenmonat Ramadan (Ramazan) wird das Fastenbrechen
gefeiert.
Ungefähr 70 Tage nach diesem Fest wird als Andenken
an das Opfer Abrahams und Ismaels das Opferfest (Kurban) gefeiert.
In beiden islamischen Festen werden die Bedürftigen sachbezogen
und finanziell unterstützt, so daß eine gesellschaftliche Hilfsbereitschaft,
Unterstützung und Zusammenhalt unter der Gemeinschaft hergestellt
wird.
An diesen Festtagen besuchen sie die Gläubigen gegenseitig und
die Fammilien kommen zusammen.
( 1 ) Zitate aus Broschüre D I TI B
Tanyer Bas - Nihat Bas
Herford, im Dezember 1999
a:\nbisl10.htm