Ausbildung

Genauso vielseitig wie die Tätigkeit sind die Anforderungen an den Gärtner. Neben dem, was man leichthin den "Grünen Daumen" nennt, also dem Verständnis beim Umgang mit der lebenden Pflanze, und neben Flexibilität ist auch technisches Verständnis gefragt. Sei es, um die hochmodernen Klimasteuerungs-, Bewässerungs- und Düngungsautomaten im Produktionsgartenbau zu bedienen oder mit Spezialmaschinen und -geräten im Garten- und Landschaftsbau oder in der Baumschule umgehen zu können.

Die praktische Ausbildung in den Ausbildungsbetrieben erfolgt in sieben getrennten Fachrichtungen, wobei die wichtigsten in Westfalen-Lippe kurz vorgestellt seien:
Die wohl bekannteste Fachrichtung ist der "Blumen- und Zierpflanzenbau", also die Produktion und der Absatz von Topf- und Schnittblumen.

Wer die Außenanlagen eines neu erstellten Eigenheimes in ein Gartenparadies verwandeln möchte, ist bei der Planung und Anlage auf das Fachwissen des "Garten- und Landschaftsbauers" angewiesen.

Die darin verwandten Laubgehölze, Koniferen, Obstgehölze und Stauden wurden von einem Baumschulgärtner und Staudengärtner produziert.

Für die Versorgung unserer Bevölkerung mit qualitativ hochwertigem Obst und Gemüse sorgen die Gärtner der Fachrichtung "Gemüsebau und Obstbau".

Bei der Gestaltung und Pflege der letzten Ruhestätte, sowie bei der Erstellung einer ansprechenden Trauerdekoration steht der "Friedhofsgärtner" mit Rat und Tat zur Seite.

Seit August 2001 gibt es die Ausbildung zum Pflanzenfachberater bzw. zur Pflanzenfachberaterin in den Fachrichtungen "Baumschule" und "Blumen- und Zierpflanzenbau". Diese Ausbildung vermittelt neben den gärtnerischen insbesondere die kaufmännischen Kenntnisse.